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Veröffentlicht am 24. Juli 2019

schwere(s)los: Vivantes Klinikum Spandau zeigt Ausstellung über Adipositas

DAK-Gesundheit und Johnson & Johnson Medical klären mit Wanderausstellung über krankhaftes Übergewicht auf

Gefangen im eigenen Körper oder schwerelos schwimmend unter Wasser – die Fotoausstellung „schwere(s)los“ beleuchtet krankhaftes Übergewicht aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. 26 beeindruckende Bilder werden jetzt im Foyer des Vivantes Klinikum Spandau gezeigt. Die bundesweite Aufklärungskampagne zum Thema Adipositas ist eine Initiative von DAK-Gesundheit und Johnson & Johnson Medical. Mit der Fotoausstellung wollen die Partner die Aufmerksamkeit für das Krankheitsbild erhöhen und gleichzeitig verbreitete Vorurteile aus dem Weg räumen. Wie die DAK-Studie „XXL-Report“ zeigt, werden fettleibige Menschen in Deutschland häufig ausgegrenzt und stigmatisiert: 71 Prozent der Bevölkerung finden stark Übergewichtige unästhetisch. Jeder Achte vermeidet sogar bewusst Kontakt zu Betroffenen.

„Adipöse haben in unserer Gesellschaft ein schweres Los. Sie kämpfen gegen Pfunde und Vorurteile“, sagt Volker Röttsches, Leiter der DAK-Landesvertretung in Berlin. „Mit der Ausstellung wollen wir deshalb zum Nachdenken anregen und die Sichtweise auf Adipositas verändern. Die Aufklärungskampagne ist ein wichtiger Schritt, um Adipositas in die öffentliche Diskussion zu bringen und mit der Stigmatisierung der Betroffenen Schluss zu machen.“ Mit der Kampagne wollen DAK-Gesundheit und Johnson & Johnson Medical auch ein Zeichen setzen, dass Adipositas als ernsthafte Erkrankung akzeptiert wird und Patienten Zugang zu effektiven Therapien bekommen.

Erfolgreiche Behandlung dank moderner chirurgischer Eingriffe

Prof. Dr. Jürgen Ordemann, Chefarzt im Zentrum für Adipositas und metabolische Chirurgie am Vivantes Klinikum Spandau:„Adipositas ist keine Charakterschwäche, sondern die Konsequenz einer veränderten Lebenswelt, auf die wir physiologisch nicht vorbereitet sind. Es handelt sich um ein Krankheitsbild, das heute dank moderner chirurgischer Eingriffe erfolgreich behandelt werden kann. Die wunderbare Fotoausstellung klärt auf und hinterfragt nebenbei weit verbreitete Vorurteile.“

Die Fotos der Wanderausstellung sind im Rahmen eines Wettbewerbs entstanden. Zahlreiche Studierende des Institute of Design in Hamburg, Berlin und Düsseldorf sind dem Aufruf der Initiatoren gefolgt und haben das komplexe Thema Adipositas kreativ umgesetzt. Eine Webseite mit den Fotos der Ausstellung sowie detaillierten Informationen zum Krankheitsbild und zu den Therapiemöglichkeiten ist Bestandteil der Aufklärungskampagne.

Zum Hintergrund der Kampagne: In Deutschland ist jeder vierte Erwachsene zwischen 18 und 79 Jahren adipös. Das sind 16 Millionen Menschen. Der Anteil der Patienten mit extremer Adipositas (Body-Mass-Index über 40) hat sich im Zeitraum von 1999 bis 2013 mehr als verdoppelt. Studien belegen, dass Adipositas als Auslöser für mehr als 60 Begleiterkrankungen gilt. Fettleibige Menschen werden in Deutschland häufig stigmatisiert und ausgegrenzt. 71 Prozent der Bevölkerung finden stark Übergewichtige unästhetisch. Jeder Achte vermeidet bewusst Kontakt zu Betroffenen. Um das Bewusstsein für die Volkskrankheit zu stärken und mit Vorurteilen Schluss zu machen, engagiert sich Deutschlands drittgrößte Krankenkasse gemeinsam mit der Johnson & Johnson Medical GmbH. Beide Unternehmen setzen sich für eine bessere Gesundheitsversorgung und Lebensqualität ein.

Fotoausstellung „schwere(s)los“

Wo? Foyer des Vivantes Klinikum Spandau, Neue Bergstr. 6, 13585 Berlin
Wann? 29. Juli bis 16. August 2019

Mehr zur Kampagne „schwere(s)los“

Interview mit Prof. Dr. Ordemann im Vivantes Gesundheitsblog