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Veröffentlicht am 17. Oktober 2019

Richtfest am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum

Krankenhausneubau am Grazer Damm

Ein halbes Jahr nach der Grundsteinlegung wurde am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum heute das Richtfest des ersten Bauabschnittes für den dortigen Krankenhausneubau gefeiert. Der Neubau am Grazer Damm in Berlin-Schöneberg wird künftig neben modernen Stationen auch OP-Säle und Intensivmedizin beherbergen. Das durch SIWA-Mittel geförderte Bauprojekt ist der erste von mehreren Bauabschnitten.

In dem neuen Gebäude wird Platz geschaffen für etwa 100 Klinikbetten,darunter 22 Intensivpflege-Betten. Auch die ersten sechs von insgesamt zwölf neuen OP-Sälen sollen hier untergebracht werden. Für den ersten Bauabschnitt sind insgesamt 64,2 Millionen Euro veranschlagt. Davon werden 10 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA) gefördert. In weiteren Bauabschnitten sollen zusätzliche Funktionsbereiche und Stationen folgen. 

Dilek Kalayci, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung: „Das Auguste-Viktoria-Klinikum ist ein Schwerpunktversorger mit einer besonderen Bedeutung für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg und den Südwesten von Berlin. Mit diesem Neubau erhält der Standort zusätzliches Gewicht in der qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung und sorgt dafür, dass die Region für die Zukunft gut aufgestellt ist. Dieses Bauvorhaben zeigt einmal mehr, was Krankenhausinvestitionen in Berlin möglich machen. Sie sind sehr wichtig für die gesundheitliche Versorgung der Berlinerinnen und Berliner.“

Das hochmoderne neue Klinikum wird durch seine Struktur und Gestaltung effizientere Arbeitsabläufe ermöglichen als die alten Pavillonbauten. Das bedeutet nicht nur ein attraktiveres Arbeitsumfeld für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sondern auch eine bessere Versorgung in einem angenehmen Ambiente für die Patientinnen und Patienten.

Dr. Andrea Grebe, Vorsitzende der Geschäftsführung von Vivantes: „Mit dem ersten Bauabschnitt eines kompletten Krankenhauses nutzen wir die einmalige Chance, für Patient*innen und Mitarbeiter*innen optimale Strukturen und Prozesse zu gestalten – dies auch im Hinblick auf die Ziele der „Gesundheitsstadt Berlin 2030“ und die Entwicklungsmöglichkeiten für weitere Standorte in dieser Region. Im Rahmen unseres Strategieprozesses steht die zukunftsfähige Weiterentwicklung unserer Strukturen – auch im ambulanten Bereich - besonders im Fokus.“