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Veröffentlicht am 24. September 2020

Neue Chefärztin der Klinik für Innere Medizin - Infektiologie im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum

Ausrichtung auf HIV / AIDS, Antibiotikaresistenzen und multiresistente Keime

Am 01. Oktober 2020 tritt Dr. Caroline Isner die Stelle als neue Chefärztin in der Klinik für Innere Medizin - Infektiologie im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum (AVK) an. Das Behandlungsspektrum der Klinik wird mit Blick auf weltweit zunehmende Antibiotikaresistenzen und multiresistente Keime erweitert. Die Versorgung für HIV / AIDS-Patientinnen und -Patienten bleibt in vollem Umfang bestehen.

Schöneberger Modell und Interdisziplinäre Versorgung

Dr. Caroline Isner, Chefärztin in der Klinik für Innere Medizin - Infektiologie im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum: „HIV / AIDS mit dem Schöneberger Modell wird der Schwerpunkt unserer Klinik bleiben. Unsere Patient*innen sollen weiterhin von dieser jahrelangen und außergewöhnlichen Expertise und interdisziplinären Zusammenarbeit am AVK profitieren.“  Um den ambulanten Bereich besser kennenzulernen arbeitete die neue Chefärztin zuletzt in einer HIV-Schwerpunktpraxis in Berlin.

Dr. Caroline Isner ist Französin und in Frankfurt am Main aufgewachsen. Nach dem Medizinstudium in Ulm hat sie zwei Jahre im Klinikum Nord in Hamburg gearbeitet, bevor sie ihre Facharztweiterbildung Innere Medizin am Albert Einstein College in der Bronx, New York und später ihre Weiterbildung Infektiologie an der UCLA (University of California, Los Angeles) absolvierte. Von 2013 bis 2019 war sie Oberärztin in der medizinischen Klinik für Infektiologie an der Charité, wo sie auch das Antibiotic Stewardship Programm aufgebaut und geleitet hat.

Mehr Patientensicherheit: Mit Antibiotic Stewardship Multiresistenzen senken

Die Infektiologie stehe vor immer größeren Herausforderungen, nicht zuletzt durch den Einsatz von Implantaten, Transplantationen und immunsupprimierenden Therapien, erklärt Dr. Caroline Isner. Neben der Entwicklung innovativer und individueller Therapieansätze werde ein weiterer Schwerpunkt die Weiterentwicklung eines Antibiotic Stewardship (ABS) bei Vivantes sein.

Dr. Isner:  „Durch den programmatischen Einsatz einer rationalen Antiinfektivatherapie, also einer umsichtigen Antibiotika-Anwendung, werden wir langfristig Multiresistenzen senken. Das wird die Behandlungsqualität und die Patientensicherheit verbessern und Liegezeiten verkürzen. Doch nur gemeinsam haben wir eine Chance gegen multiresistente Erreger.“

Daher werde sie die bereits vorhandenen Projekte um ABS bündeln und die Zusammenarbeit aller Beteiligten fördern.