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Veröffentlicht am 13. März 2019

Bits n bytes beim 10. Berliner Wirbelsäulenkongress

Vom 5. bis 6. April 2019 sprechen Experten im Technologiezentrum Berlin Adlershof über die Digitalisierung in der Wirbelsäulenmedizin.

Bei den Vorträgen der Fachveranstaltung mit internationalen Referenten geht es um die Chancen und Auswirkungen digitaler Operationsplanung und -führung, roboterassistierte Operationen, Neuromonitoring während der Eingriffe, aber auch um die komplexe Analyse der Behandlungserwartungen und -ergebnisse, insbesondere aus dem Blickwinkel der Patientinnen und Patienten.

Kongresspräsident Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Jödicke, Direktor der Klinik für Neurochirurgie im Vivantes Klinikum Neukölln: „Die Digitalisierung revolutioniert die Medizin und ist daher seit 2016 wichtiger Baustein der Strategie von Vivantes. Sie erlaubt eine intersektorale Vernetzung der Gesundheitsakteure und eine Neuausrichtung klinischer Abläufe. In der Neurochirurgie zeigt sich, wie durch digitale Bildgebung beispielsweise Implantate mit noch größerer Genauigkeit eingesetzt werden können. Die Digitalisierung und intelligente Analyse von Behandlungserwartung und erreichtem Ergebnis aus Sicht der Patienten verbessert die Effizienz, d.h. ermöglicht ein „maßgeschneidertes“ Behandlungsangebot mit individuell abschätzbarem Nutzen und Risiko.“

Wie unterstützt die Digitalisierung Abläufe vor, während und nach Operationen?

Durch das Neuromonitoring während der Operation kontrollieren die Chirurgen optisch und akustisch fortwährend die Nervenbahnen der Patienten, um diese nicht zu verletzen. Dies ist besonders bei komplizierten Operationen und anatomisch komplexen Operationsgebieten hilfreich.

Ein interdisziplinärer Ausblick auf die Wirkung von aktuellen Leitlinien und anstehende Veränderungen in Versorgungsstrukturen wird den Kongress abrunden.

Vivantes Klinik für Neurochirurgie in Neukölln